Patricia Rhomberg wurde am 15. September 1953 in Wien, Österreich geboren. Bevor sie in der Filmwelt bekannt wurde, arbeitete sie als medizinische Assistentin in ihrer Heimatstadt. Diese Phase ihres Lebens war geprägt von einem ganz normalen Alltag, weit entfernt von der späteren Aufmerksamkeit, die ihr durch die Filmindustrie zuteilwurde.
Der Wendepunkt in Patrícias Leben kam, als sie den deutschen Regisseur Hans Billian kennenlernte. Durch diese Begegnung öffnete sich für sie eine völlig neue Welt. Billian war zur damaligen Zeit bereits in der aufkommenden Porno- und Erotikfilmszene aktiv und bot ihr Rollen in verschiedenen Produktionen an. Patricia, die zuvor keine Verbindung zu dieser Branche hatte, entschied sich dazu, diese Chance anzunehmen und schloss damit den Wechsel von ihrem Beruf im medizinischen Bereich zur Filmwelt ab.
Im Jahr 1976 gelang Patricia Rhomberg der große Durchbruch mit dem Film „Josefine Mutzenbacher – Wie sie wirklich war, 1. Teil“. In dieser Produktion spielte sie die Titelrolle und wurde dadurch in Deutschland und im deutschsprachigen Raum weithin bekannt. Der Film basierte auf einer bekannten Geschichte um die fiktive Prostituierte Josefine Mutzenbacher und machte Patricia nicht nur durch ihre Darstellung, sondern auch durch ihren natürlichen und für viele Zuschauer ungewohnten Dialekt bemerkenswert.
Obwohl Patricia nur eine relativ kurze Zeit – etwa von 1975 bis Ende der 1970er Jahre – in der Erotik- und Pornoindustrie aktiv war, hinterließ sie einen bleibenden Eindruck. Neben dem Hauptfilm war sie auch in mehreren Kurzfilmen und sogenannten Loops zu sehen und arbeitete teilweise auch hinter den Kulissen. Die Zusammenarbeit und Beziehung mit Billian prägte diese Phase ihres Lebens nachhaltig.